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Zaunmontage leicht gemacht

Zaunmontage leicht gemacht

Haben Sie alle Planungen für den neuen Zaun abgeschlossen und etwaige Genehmigungen eingeholt, kann zur Tat geschritten werden.

  • Allgemeine Hinweise

    • Die Abstände zwischen den einzelnen Pfosten sollten nicht mehr als 2,50 m betragen.
    • Jeder Anfangs-, End- und Torpfosten muss durch eine Strebe verstärkt werden. Eckpfosten erhalten 2 Streben. Die Streben werden im Zaunverlauf montiert. Bei längeren Zäunen müssen auch auf gerader Strecke die Pfosten alle 30-35 m durch Streben gestützt werden.
    • Um einen wirklich geraden Zaun zu bekommen, ist es sinnvoll, den Zaunverlauf durch Spannen einer Richtschnur zu kennzeichnen.

  • Zaunpfosten einbetonieren

    Möchten Sie die Zaunpfosten einbetonieren, helfen folgende Tipps & Tricks:

    • Heben Sie mit dem Spaten eine Spatenbreite und -tiefe aus. Anschließend bohren Sie mit einem Bodenbohrer weiter. –Das spart Kraft, Zeit und Beton!
    • Ein sauberes Fundament bekommen Sie ganz leicht mithilfe eines Weinkartons. Heben Sie ein 80cm tiefes – und damit frostsicheres – Loch in der Größe des Kartons aus und stellen diesen mit geöffnetem Boden hinein. Gießen das Loch mit Beton aus und stecken Sie dann den Pfosten mittig in den Beton. Die Pappe des Kartons verrottet im Laufe der Zeit im Erdreich.

  • Montage mit Einschlag-Bodenhülsen

    Noch einfacher lassen sich Drahtzäune mit den GAH Einschlag-Bodenhülsen für Stahlrohr-Zaunpfosten montieren. Mit denen müssen Sie keine Fundamentlöcher ausheben und auch das lästige Betonieren entfällt. Das spart nicht nur Zeit, sondern hat noch einen weiteren großen Vorteil: Da das untere Ende des Pfostens nicht mit Beton verschlossen ist, bildet sich kein Schwitzwasser. Ihre Pfosten halten so wesentlich länger.

    Die Einschlag-Bodenhülsen erhalten Sie bei GAH Alberts für Zaunpfosten mit 34mm und 40mm Durchmesser. Neben den Hülsen benötigen Sie unbedingt ein Einschlag-Werkzeug, weil sich sonst die Bodenhülse verformen kann und unbrauchbar würde.

    Und so gehen Sie vor:

    • Stechen Sie mit einer Brechstange ein Loch in den Boden, sodass Sie die Einschlag-Bodenhülse darin aufstellen können.
    • Mittels eines schweren Hammers und des Einschlag-Werkzeuges wird die Bodenhülse fest in den Erdboden hineingetrieben.
    • Während des Einschlagens sollten Sie zwischendurch mit einer Wasserwaage immer wieder die Position der Einschlag-Bodenhülse überprüfen und gegebenenfalls korrigieren, damit der Pfosten später auch gerade steht.

  • Einsetzen der Zaunpfosten

    Sobald alle Einschlag-Bodenhülsen entlang der Richtschnur eingeschlagen und ausgerichtet sind, können Sie die Zaunpfosten einsetzen.

    • Achtung! Durch die konische Öffnung in der Einschlag-Bodenhülse erhält der Zaunpfosten einen absolut festen Sitz. Deshalb muss er gleich die richtige Position haben und vor allem lotrecht stehen. Achten sie vor dem Einschlagen auch darauf, dass die Spanndrahthalter in der richtigen Position - nach außen zum Drahtverlauf hin - stehen.
    • Um unschöne Beschädigungen zu vermeiden, entfernen Sie vor dem Einschlagen bitte die Kunststoffabdeckkappe auf dem Pfostenende. Tipp: Nehmen Sie einen Besenstil, stecken Sie ihn in das offene Rohrende und mit einem leichten Hammerschlag gegen das Stilende wird die Kappe abgeschoben.
    • Nun wird der Pfosten mit leichten Schlägen eines Gummi- oder Holzhammers in der Hülse festgeschlagen.

  • Montage der Tore

    Torpfosten werden grundsätzlich einbetoniert um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Dazu heben Sie, wie im zweiten Schritt beschrieben, ein Fundament aus. Es sollte eine Größe von 30 x 30 cm bei 80 cm Tiefe haben.

    Die Torpfosten werden in den Beton gesteckt und mit Hilfe des GAH-Alberts Wellengittertores ausgerichtet. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Pfosten ca. 450 mm tief im Beton stecken.

    An jedem Pfosten wird rechts und links eine Stütze, z. B. Dachlatten mit Schraubzwingen provisorisch angebracht. Das Tor wird dann mit Steinen oder Holzklötzchen unterfüttert und waagrecht ausgerichtet. Dann werden Tor und Pfosten senkrecht ausgerichtet indem die Stützen verstellt und dann mit Schraubzwingen festgezogen werden. Alternativ kann das Tor ein bis zwei Tage später eingehängt werden, sobald der Beton ausgehärtet ist.

  • Strebenmontage

    Nachdem die Pfosten errichtet worden sind – einbetoniert oder mithilfe der Bodenhülsen und die Torpfosten einbetoniert sind, kann es jetzt an die Montage des Zaunes gehen:

    • Damit der Zaun Stabilität hat, ist die Anbringung von Streben unerlässlich. Zuerst wird die Strebe am Pfosten montiert und dann auf den Boden gelegt.
    • Markieren Sie nun diese Position, denn genau hier wird dann die Einschlag-Bodenhülse eingeschlagen, jedoch nur so weit, dass noch etwa 2cm aus der Erde herausschauen.
    • Durch die Langlöcher werden nun die Schlossschrauben eingesteckt und die Muttern aufgeschraubt.
    • Jetzt wird die Bodenhülse ganz in den Boden eingeschlagen.
    • Zur Montage von Zaunstreben benötigen Sie eine Strebenplatte. Diese hat eine bewegliche Strebenaufnahme, in die nun das untere Ende der Strebe gesteckt wird.
    • Setzen Sie die Strebenplatte auf die Bodenhülse und schrauben Sie sie fest. Bringen Sie zunächst sämtliche Streben an, bevor Sie mit der Montage des Drahtzaunes fortfahren.

  • Spanndrähte richtig montieren

    Je nach Zaunhöhe wird der Maschendraht von zwei, drei oder vier Spanndrähten, entsprechend der Anzahl der Spanndrahthalter an den Pfosten, gehalten. Ziehen Sie den Spanndraht vom ersten bis zum letzten Pfosten.

    • Mit Schellen werden am ersten und letzten Pfosten Drahtspanner befestigt – an jedem Spanndrahthalter einer!
    • Stecken Sie nun ein Drahtende in die Lochung der Spanntrommel des Drahtspanners. Mit einem Schraubenschlüssel kann nun der Draht gespannt werden. Beginnen Sie mit dem untersten.
    • Wenn alle Drähte sitzen, werden die Schellen festgeschraubt. Dass der Draht richtig gespannt ist, können Sie daran überprüfen, ob der Draht sich zwischen den Pfosten um maximal 2 Zentimeter herunterdrücken lässt.

  • Spannen des Maschendrahtes

    • Um nun das Maschendrahtgeflecht anzubringen, schieben Sie den so genannten Geflechtspannstab in die ersten Maschen und klemmen Sie diesen Stab in die Haken, die sich hinter den Schellen befinden.
    • Jetzt kann der Maschendraht abgewickelt und auf Maß abgeschnitten werden.
    • Durch die letzte Masche kommt ebenfalls ein Geflechtspannstab, der hinter die Haken der Ringschraube der Befestigungsschellen gesteckt wird.

  • Befestigung des Drahtgeflechts am Spanndraht

    Am einfachsten befestigen Sie das Maschendrahtgeflecht an den Spanndrähten mit einer Drahtbefestigungszange von GAH Alberts.

    • Drahtgeflecht und Spanndraht werden einfach mit einer Klammer, die von der Zange zu einem Ring geformt wird, fest miteinander verbunden.
    • Zwischen zwei Pfosten sollte das Drahtgeflecht mindestens je zweimal pro Spanndraht befestigt werden. So kann der Zaun sich weder wölben noch durchhängen. Selbstverständlich können Sie das Maschendrahtgeflecht auch mit Bindedraht am Spanndraht befestigen.

    Also, viel Vergnügen beim Zaunbau!