Ausbildungszertifikat für GAH

Was verschafft uns die Ehre?“, fragte der Geschäftsführer der Firma Gustav Alberts, Dietrich Alberts.

Für Michael Stechele, Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit in Iserlohn, war es gestern Vormittag in der Tat eine besondere Ehre, dem Herscheider Unternehmen das Ausbildungszertifikat zu überreichen.

Gemeinsam mit Peter Ruf vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit würdigte Stechele die besonderen Leistungen der Firma Alberts im Bereich der Nachwuchsförderung. „Sie waren und sind in Sachen Ausbildung Vorreiter,“ so Stechele weiter.

Innerbetriebliche Fördermaßnahmen

Die Firma Alberts habe stets mehr Bewerber angenommen als vorgesehen und dabei auch jungen Menschen eine Chance gegeben, die zunächst nicht so leistungsstark seien. „Damit haben sie als Unternehmen auch in hohem Maße soziale Verantwortung gezeigt.“

„Fordern und fördern, geben und nehmen,“ so umriss Dietrich Alberts in kurzen Worten die Philosophie des Unternehmens im Umgang mit jungen Menschen, die sich in der Ausbildung befinden. Auf der einen Seite verlange das Unternehmen natürlich Leistungsbereitschaft. Auf der anderen Seite würden die jungen Menschen mit einer Fülle von Fördermaßnahmen auf das spätere Berufsleben vorbereitet: Selbstständige Projektarbeiten mit Coach, Telefon-Training, betriebliches Vorschlagswesen im Azubi-Bereich, regelmäßiger berufsschulbegleitender Unterricht die interne Vorbereitung auf Prüfungen oder die Betreuung der Firmenzeitung. „Unsere Auszubildenden müssen sehr früh Verantwortung übernehmen.“

Eines betont Alberts ausdrücklich: „Technisches Wissen ist ganz wichtig, aber mindestens genauso wichtig ist die Frage, wie ich mit Menschen umgehe.“ Die menschliche Seite spiele im Ausbildungsprofil eine ganz zentrale Rolle. Denn, so Alberts, jeder könne etwas, es gebe niemanden, der nichts könne. „Das müssen wir erkennen und immer wieder beachten.“

Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssten verstärkt vorhandene Arbeitskräfte im Alter zwischen 25 und 30 Jahren qualifiziert werden, betonte Michael Stechele. Viele dieser Altersgruppe seien als ungelernte Kräfte ins Arbeitsleben eingetreten. Diese Gruppe sei die erste, die bei einer Krise arbeitslos würde. „Mit Umschulungen und Qualifizierungsmaßnahmen für diese Arbeitskräfte können in Unternehmen die künftig fehlenden Auszubildenden kompensiert werden,“ betonte auch Jutta Wrona, Personalchefin der Firma Alberts.

Quelle: http://www.derwesten.de, Autor: Andreas Wolf


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